Wieviel Schlaf braucht man wirklich?

Wieviel Schlaf braucht man wirklich? – Der Begriff Schlafstörungen könnte darauf hindeuten, jemand wälze sich die ganze Nacht im Bett – aber stundenlang wach zu liegen ist nur ein Beispiel der zahlreichen Bedingungen, welche ihren Schlaf und ihre Leistungsfähigkeit während des Tages beeinträchtigen.

Benoetigter-Schlaf

Denn in der Tat könnten Sie eine Schlafstörung haben und es nicht einmal wissen.

Wie viele Stunden sollte man schlafen?

Es gibt keine „normale“ Zahl an Stunden, die einen guten Schlaf quantifiziert, genauso wie es keine normale Schuhgröße gibt. Die meisten Erwachsenen brauchen sieben bis neun Stunden pro Nacht, andere wiederum kommen auch gut mit sechs Stunden aus.

Es ist sogar möglich, zu viel zu schlafen, denn zuviel Zeit im Bett kann auch ein Zeichen eines anderen gesundheitlichen Problems wie z.B. Depressionen oder chronischer Müdigkeit sein.

Eine britische Studie im Jahr 2007 ergab, dass Menschen, welche die gleiche Zeit (sieben Stunden) pro Nacht schliefen, im Durchschnitt länger gelebt haben als Menschen, die immer wieder ein paar Stunden zu ihrer Schlafzeit addiert oder subtrahiert hatten.

Finden Sie Ihren eigenen idealen Schlaf-Wach-Zyklus und bleiben sie konstant dabei – denn dies ist einer der Schlüssel zu gesundem Schlaf!“, stimmt Carol Ash, medizinischer Direktor des Sleep for Life Center in Hillsborough, USA dieser These zu.

Schlafen Sie dennoch nicht zu kurz

Dies bedeutet in erster Linie, dass „abrasierte“ Stunden an dringend benötigter Ruhe nicht ohne Folgen bleiben werden: Denn in einer anderen Studie fanden die gleichen britischen Wissenschaftler auch heraus, dass Menschen, denen konsequent Schlaf entzogen wurde (wie z.B. Schlaf für nur fünf Stunden oder weniger pro Nacht), einem größeren Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Problemen, vor allem Frauen, ausgesetzt sind.

Nicht genügend Schlaf wirft auch das Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes, Depressionen, Alkoholismus und Autounfällen auf. Plus die Tatsache, wie eine Berkeley-Studie der University of California bestätigt, dass sich Schlafentzug unmittelbar auf Bereiche des Gehirns auswirkt, die sich mit der Stimmung und Konzentration beschäftigen – womit als erwiesen gilt, dass müde Menschen eher mürrisch, übermäßig emotional und nicht konzentrationsfähig sind.

Guter Schlaf: Beachten Sie Qualität und Quantität

Aus all diesen Gründen müssen Ärzte stets neben der Quantität auch auf die Qualität des Schlafes Rücksicht nehmen, um ein individuelles Problem zu erkennen. Und wenn es um Schlafqualität geht, sind die Probleme nicht immer offensichtlich – selbst für die Patienten: Ein Insomnia-Patient, welcher nachts wach liegt, kann leicht erkennen, dass etwas falsch ist – aber jemand mit Schlafapnoe, welchem regelmässig die Atmung in seinem Schlaf stoppt, hätte wohl keine Ahnung, dass es überhaupt ein Problem gibt.

Das aussagekräftigste Zeichen für eine Krankheit schliesslich ist aber, wie Sie sich während des Tages fühlen. Wenn Sie in der Regel wach und erfrischt aufstehen, haben Sie einen gesunden Schlaf. Wenn Sie chronisch schläfrig aufwachen, reizbar und unkonzentriert sind und dies den ganzen Tag anhält, könnten Sie eine Schlafstörung haben – egal, wie viel Zeit Sie im Bett verbringen.



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